Youabian Puma: Für eine Million bekommt man weitaus mehr als nur pure Schönheit!

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Dass der Puma nicht schön ist, darf der Autor in Folgendem Artikel nicht behaupten. Denn jeder Journalist, der in der Vergangenheit das Gegenteil behauptete (also jeder), bekam einen Droh-Brief des Schöpfers persönlich. Doch mittlerweile ist alles vergessen, denn jetzt gibt es das offizielle Promo-Video zu diesem mutierten Ungetüm auf Basis eines LKW-Chassis! 


Zeitlose Formen und eine herausragende Farbenvielfalt gepaart mit fortschrittlicher Technik.

Und das alles nur für eine Million Euro! Der Puma baut auf einem LKW-Chassis auf, beherbergt einen 7-Liter-V8-Motor von General Motors mit 505 PS Leistung und 640 Nm Drehmoment (für diesen Hubraum erbärmlich) und schafft den 0-auf-100-Km/h-Sprint angeblich in 5,9 Sekunden.

Angesichts des Gewichts, das leider nicht veröffentlicht ist, aber – aufgrund einer Länge von 6,20 Meter, einer Höhe von 1,82 Meter und einer Breite von 2,36 Meter (ohne Spiegel!) – schätzungsweise jenseits der 3 Tonnen liegt, ist diese Beschleunigung vielleicht nur in einem Paralleluniversum möglich (und da scheint „Es“ ja auch herzukommen). Die Ganxter-Chrom-Felgen sind übrigens kleine 20 Zöller – das gesamte Rad allerdings misst 44 Zoll.

Galerie: Youabian Puma

Youabian Puma
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Autos sind toll. Aber Monster?!

Dieses „Auto“ ist mehr als unglaublich groß. Man sieht das unter anderem in dem Video an dem Verhältnis von dem Kopf des Fahrers David, wenn er im Goliath sitzt. Oder an der Mercedes-Benz M-Klasse, die auf dem Highway dahinter fährt. Puma und M-KlasseIn der Verkaufsbroschüre des Puma steht: „der Youabian Puma wurde binnen 7 Jahren nur für seine Einzigartigkeit und Besonderheit gebaut“. Und wenn dieser Satz das Ziel war, ist es auf jeden Fall gelungen. Herzlichen Glückwunsch Dr. Kamiz Youabian, a.k.a. Dr. Frankenstein. Es gibt Hinweise darauf, dass der mysteriöse Doktor einen Kosmetik-Lasersalon in den USA führte, der jetzt aber aufgrund von dunklen und rätselhaften Umständen und merkwürdigerweise genau seit der Vorstellung des Puma keine medizinischen Dienstleistungen mehr anbietet.

Zu groß schien die Angst der beiden Patienten, dem Schönheitsideal ihres behandelnden Arztes nicht zu entsprechen. Wahrscheinlich war die Mutations-Therapie noch nicht so weit fortgeschritten, dass die beiden die Behandlung noch abbrechen konnten. Jetzt macht auf einmal die ganze Geschichte mit BigFoot auch irgendwie Sinn.. Es gibt ihn also vielleicht doch.

Alf und Puma

War Alf das Vorbild und ist missglückt?

Das Wort „abstoßend“ oder „abscheulich“ beschreibt dieses missglückte Etwas nicht einmal annähernd. Vielmehr ist es entsetzlich und furchterregend – als würde sich ein psychisch kranker Elefant mit unheilbarer Elefantitis in strahlendem Blau anmalen lassen und alle Einwohner von Berlin mit seinem vorher ausgetüftelten Plan systematisch umbringen wollen.

Aber wollte das Dr. Yaobinlingli-Frankenstein vielleicht gar nicht? Vielleicht war es nur ein Laborunfall? Vielleicht wollte er einfach ein liebes Fahrzeug bauen, das an den früheren Fernseh-Star und -liebling Alf erinnert und es ist in einer fatalen Art und Weise missglückt?

Vielleicht ja aber auch nicht.

Gibt es sogar drei dieser widerlichen Geschöpfe?

Wenn sich das Monster bewegt, verschafft es sich – ehrlich gesagt – keinen Vorteil, obwohl das Video liebevoll inszeniert wurde und nur die besten Seiten des Puma (was für eine Beleidigung und unwürdige Namensgebung angesichts des edlen und wirklich wunderschönen Tieres?!) zeigt. Wenn der asiatische Doktor in etwas investiert hat, sind es Programmierer und Grafiker: sie haben es geschafft, alle erschrockenen und fliehenden Gesichter der Strandgänger sowie der weinenden Kinder, die es aus Versehen gesehen haben, herauszuschneiden.

Drei Youabian Pumas posieren zu dritt am Strand
Drei Youabian Pumas posieren zu dritt am Strand

In dem Video sowie in der Bildergalerie tauchen mehrere, in den harmlosen und verspielten Grundfarben lackierte außerirdische Pumas auf, aber bei näherem Hinsehen erkennt man, dass die Grafiker auch hier ihre Finger im Spiel hatten. Ein Glück treibt dieses einzigartige Biest (vorerst) auf einem anderen Kontinent sein Unwesen.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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