Aston Martin Vantage V8 – britisches Understatement sorgt für Verwirrung

Ein Aston Martin Vantage V8 gab es zuletzt 2005. Die Ingenieure und Designer aus Gaydon fanden es an der Zeit etwas Neues zu schaffen. Im Mai 2018 ist der neue Aston Martin Vantage V8 zu haben.  Der neue Vantage versucht an das elegante Understatement des Aston Martin DB 10 aus dem James Bond Streifen Spectre anzuknüpfen. Ob das gelingt, wird sich zeigen. Bei der Farbwahl herrscht jedoch schon jetzt Uneinigkeit, wir nennen sie daher – neon-grün-gelb.


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Typisch Aston Martin Vantage V8 auch als Handschalter

Leistung satt. Das zeichnet einen Vantage aus. Egal ob mit 12 oder 8 Zylindern, der Motor kommt aus Affalterbach von AMG. Der neue Aston Martin Vantage V8 besitzt eine 4,0 Liter V8 mit zwei Turboladern. Damit leistet das Aggregat mehr als 510 PS und 685 Nm Drehmoment. An den Motor angeschlossen wird eine Achtstufen-Automatik in Transaxle-Bauweise.

Ein manuelles Getriebe von Oerlikon Graziano wird auch angeboten. Mit 1.530 kg Trockengewicht ist der Aston Martin Vantage rund 100 Kilogramm leichter als der Aston Martin DB 11 mit V8 und wiegt sogar etwas weniger als der Motorenspender AMG GT S (1.540 kg).

Damit sprintet der Vantage in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und bietet damit einem Porsche 911 GT 3 oder einem Porsche Turbo die Stirn. Das Ende der Vollgasfahrt ist bei 310 km/h erreicht.

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Optisch ist der Vantage ein Sammelsurium

Das Datenblatt zeigt, der Vantage trägt die DNA der Vorgänger. Optisch, kann er da leider nicht mithalten. Die Front lässt eindeutige Verbindungen zum Aston Martin DB 10 oder auch zum Aston Martin Vulcan erkennen. Flach, breit und ein grimmiger Blick – gar nicht gentlemanlike. Die Seitenline erinnert etwas an einen Jaguar F-Type.

Das Heck wurde deutlich offensiver gestaltet. Ein mächtiger Diffusor unten und ein Bürzel oben umrahmen die Endrohre der Abgasanlage. An den Schwung des Bürzels sind die Rückleuchten angepasst worden. Achtung es besteht Verwechslungsgefahr mit dem Renault Megane. Einzig die kompakten Ausmaße von 4,47 Meter in der Länge, 1,94 Meter in der Breite und 1,27 Meter Höhe sowie viele Teile in Karbon zeigen, dass der Vantage nun endlich ein Sportwagen sein will. War er das nicht auch schon vorher – nur eben mit mehr Stil und Eleganz?

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Das Interieur

Der Fahrer wird beim Einsteigen von einem kleinen, unten abgeflachten Lenkrad empfangen. Dahinter zeigen die Aluminium Schaltwippen – ich bin ein Automatik-Sportler. Die breiten Backen der Sportsitze bieten Potential zum Abspecken. Sehen auf den ersten Blick so aus, als ob sie den Fahrer nicht mehr loslassen und eine perfekte Verbindung zwischen Fahrzeug und Popometer herstellen können.

Die Mittelkonsole wirkt wie ein geordnetes Chaos. Schalter zum wählen der Fahrstufen und das von Mercedes gesponsorte Entertainmentsystem sind gut erreichbar positioniert. In der Mitte wurde absichtlich Platz gelassen um einen Schaltknauf einfügen zu können. Der 8 Zoll große Monitor stammt neben der Klimaanlage ebenfalls aus Untertürkheim.

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Endstufe wird 2019 gezündet

Ja, die Endstufe der Rakete kommt ein Jahr später. Dann wird aus dem Aston Martin Vantage V8 ein V12 Biturbo. Damit steigt die Leistung auf ca. 610 PS und 700 Nm Drehmoment. Damit die Cabrio-Fans auch bedient werden können, gibt es passend dazu auch eine Roadster-Version. Gut für alle die mit einem Cabrio einkaufen wollen, der Aston bekommt ein Häubchen aus Stoff.

Zu haben ist der Aston Martin Vantage V8 ab Mai kommenden Jahres. Die Basis kostet dann 154.000 Euro.

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Stefan Emmerich

Um über Automobile zu schreiben, ist es keine zwingende Voraussetzung, sich von Klein auf dafür zu interessieren. Doch bei Stefan Emmerich war das eben so. Sein Technisches Studium – Automobil-affin – ergänzt sein großes Interesse an Mobilien jeglicher Art und weiß die Bedeutung hinsichtlich Neuheiten und ihrer Details zu beurteilen.

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