Das sind die Top 10 Autos mit den besten Serien-Bremsen der Welt

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Mit diesen Autos fahren Sie am sichersten – und können so mit gutem Gewissen am schnellsten fahren: unsere geschätzten Kollegen der Auto Motor und Sport sowie sport auto unterzogen 50 Fahrzeuge dem Supertest von 100 auf 0 Km/h – in der Hoffnung, die beste Serien-Bremse der Welt zu finden. Getestet wurde mit zwei Personen im Fahrzeug und mit vorgewärmten Bremsen. Dabei wurde neun Mal kräftig gebremst – der zehnte Durchgang wurde dann gewertet. Wer hat die Nase vorn?


10. Audi RS4

Der Audi RS4 kommt nach 32,4 Metern mit angewärmten Bremsen zum Stehen. Zusammen mit dem potenten Ingolstädter kommen auch BMW M3 CSL (E46), Lotus Elise Club Racer und Porsche 911 Targa 4S (991) nach dieser Distanz zum Stehen.

9. Mini John Cooper Works GP

Der Mini John Cooper Works in der GP-Edition gönnt sich 10 Zentimeter weniger und kommt nach 32,3 Metern zum Stehen.

8. Lamborghini Gallardo LP 570-4 SL

Neben dem Lamborghini Gallardo LP 570-4 Superleggera kommen auch Corvette ZR1, Ferrari 430 Scuderia, Porsche 911 Carrera S (997) sowie Porsche 911 GT2 RS nach 32,2 Metern zum Stehen.

7. Artega GT

Artega war immer eine Marke mit Schwierigkeiten. Die Autos hingegen waren technisch ordentlich, ähnelten aber sehr stark den Porsche-Fahrzeugen. Mittlerweile gibt es die Marke aber nicht mehr: nach ein paar Relaunches in der Vergangenheit verspielte sie auch bei den letzten Anhängern das Vertrauen.

Nichtsdestotrotz bremste der Artega GT nicht schlecht: 32,1 Meter brannte er in den Asphalt – zusammen mit dem Jubiläums-Porsche der Exklusive-Manufaktur Sport Classic.

6. McLaren 675LT

Der McLaren 675LT kommt nach 31,8 Metern zum Stehen. Ebenso der Porsche 911 Turbo der Generation 991, die Dodge SRT Viper, Lamborghini Gallardo LP 570-4 Squadra Corse sowie sein größerer Bruder Aventador.

5. Mercedes-AMG GT S

Der Mercedes-AMG GT S kommt nach 31,6 Metern zum Stehen. Zusammen mit Lexus LFA und Pagani Zonda F.

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4. Porsche 918 Spyder

Der Superstar der Zuffenhausener Sportwagenschmiede 918 Spyder verpasst das Treppchen um zehn Zentimeter. Der über 800 PS starke Supersportler kommt nach 31,3 Metern zum Stehen.

3. Ferrari F12 Berlinetta

Nach nur 31,3 Metern kommt der Italiener zusammen mit Freizeit-Gefährt KTM X-Bow zum Stillstand.

2. Chevrolet Corvette C6 Z06

Wer hätte das gedacht: ein US-amerikanisches Derivat verpasst nur knapp den ersten Platz. Die größte Überraschung des gesamten Tests bremst nach genau 31 Metern vollständig auf 0 Km/h. Hut ab!

1. Porsche 911 GT3 (991)

Ehre, wem Ehre gebührt. Der Ruf eilt den Zuffenhausenern weit voraus: seit vielen Jahrzehnten baut Porsche die mit Abstand besten Bremsen – in Kooperation mit dem Weltmarktführer für Bremssysteme Brembo. Der Super-911er kommt nach nur 30,7 Metern zum Stehen, das sind noch einmal 30 Zentimeter kürzer, als die zweitplatzierte Corvette.

Möglich macht das die rund 10.000 Euro teure und aufpreispflichtige Keramikbremsanlage mit einem 410 Millimeter großen Bremsscheiben-Durchmesser an der Front und 390 Millimetern an der Hinterachse.

Doch es ist offensichtlich, dass Brembo-Bremsanlage nicht gleich seinesgleichen sucht. Mit dem einfachen Einbau der Komponenten ist es lange nicht getan: langjährige und ausgefuchste Entwicklungsarbeit seitens des Herstellers ist gefragt. Hier macht Porsche nach wie vor den besten Job.

Natürlich zahlt man das auch. Zum Vergleich: der von uns kürzlich getestete Toyota GT86 benötigt einen Bremsweg von über 40 Metern. Das sind unfassbare 10 Meter mehr, die im schlimmsten Fall zwischen Voll-Katastrophe und kurzem Schreck entscheiden.

Brembo macht den Kampf unter sich aus

Erstaunlich ist, dass für fast alle Bremssysteme der zehn Platzierungen der italienische Bremsenhersteller Brembo verantwortlich ist. Eine Ausnahme dabei bildet lediglich die Corvette. Das neue Modell (C7) unterwarf sich aber auch der Brembo-Kooperation.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 27 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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