Neuer Kia Sportage kommt Anfang 2022 mit eigenem Radstand für Europa

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Der neue Kia Sportage kommt in der fünften Modellgeneration mit einem für Europa eigenständigem Radstand. Dadurch soll der SUV für europäische Straßen noch optimaler geeignet sein. Auch seine Fahrdynamik soll durch eine spezifische Abstimmung noch präziser sein. Nach wie vor verbindet der Sportage ein großzügiges Raumangebot und viele praktische Lösungen. Wir haben Details und weiterführende Infos!


Die Außenmaße des Kia Sportage haben sich nur geringfügig verändert: Mit einer Länge von 4.515 mm, einer Breite von 1.865 mm und einer Höhe von 1.650 mm sind die Abmessungen nahezu identisch. Das Raumangebot aber ist deutlich gewachsen. Das gilt vor allem im Fond und für das Gepäckabteil, das jetzt je nach Antriebsvariante bis zu 591 Liter fasst. Zum Vergleich: Der Vorgänger Kia Sportage hatte 503 Liter.

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Trotz etwas kürzerem Radstand als in Asien und USA verfügt der Kia Sportage über ein Kofferraumvolumen von bis zu 1.780 Liter (umgeklappt).

Optimierte Fahrdynamik

Lenkung und Fahrwerk mit MacPherson-Federbeinen vorn und Vierlenkerachse hinten des neuen Kia Sportage wurden weiter optimiert und präzisiert. Darüber hinaus wurden auch die Fahrerassistenzsysteme kalibriert.

Kia hat eine Reihe neuer Technologien eingeführt. Vor allem in der Ausführung GT-line gibt es eine serienmäßige elektronische Dämpferkontrolle (Electronic Control Suspension, ECS), die durch die kontinuierliche Dämpfungsregelung den Komfort und die Sicherheit regelt. Im Prinzip ist das System eine Art Wankausgleich. Und es kann bei Hindernissen die Dämpfungskraft anpassen, um diese möglichst komfortabel zu bewältigen und den Einfluss von Nachschwingungen auf die Räder zu reduzieren.

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Antriebspalette Kia Sportage

Die Antriebspalette des Kia Sportage beinhaltet – neben einer Plug-in Version – zwei Benziner mit 150 und 180 PS sowie einen Diesel mit 136 PS. Alle Motorisierungen verfügen über ein 48-Volt-Mildhybridsystem namens EcoDynamics+. Wir hatten dieses Antriebssystem übrigens auch schon im Kia Rio im Test.

Die Mildhybride sind je nach Variante und Ausführung mit Front- oder Allradantrieb sowie Sechsgang-Schaltgetriebe oder Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) erhältlich. Ausschließlich für die Basisversion Edition 7 wird darüber hinaus eine nicht hybridisierte Variante des Einstiegsbenziners mit Schaltgetriebe und Frontantrieb angeboten.

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Plug-in Hybrid mit neuem E-Handling System

Der neue Sportage Plug-in Hybrid bildet mit einer Gesamtleistung von 265 PS die Topmotorisierung ab. Der serienmäßig allradgetriebene Teilzeitstromer kann rein elektrisch bis zu 140 Stundenkilometer schnell fahren und lässt sich in nur einer Stunde und 45 Minuten von 10 auf 100 Prozent aufladen.

In den Varianten des Kia Sportage Plug-in Hybrid, die mit konventionellen Dämpfern ausgestattet sind, kommt ein neues E-Handling-System zum Einsatz. Es steigert die Fahrdynamik und die Stabilität in Kurven und nutzt die Drehmomentwerte des Elektromotors, um die Rückmeldung der Lenkung und die Stabilität in kritischen Fahrsituationen zu verbessern.

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Mehr und größere Displays im Interieur

Ein besonders auffälliges Element im Interieur ist das gewölbte Panoramadisplay mit den großformatigen Bildschirmen des volldigitalen Kombiinstruments und des Navigationssystems (jeweils 31,2 cm). Der Touchscreen ist für Fahrer und Beifahrer zugleich die zentrale Benutzerschnittstelle. Dank der umschaltbaren Multi-Mode-Bedienleiste unterhalb des Bildschirms soll es besonders intuitiv zu bedienen.

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Das Navigationssystem beinhaltet die Online-Dienste Kia Connect, die Echtzeitinformationen und App-gesteuerte Fernbedienungsfunktionen. Karten- und andere Software-Updates kann der neue Sportage künftig auch drahtlos „Over the Air“ (OTA) empfangen.

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Mehr Angebot von Komfort- und Assistenzsystemen

Zu den neuen Komfort- und Assistenzsystemen des Kia Sportage gehören neben den adaptiven Dual-LED-Scheinwerfern ein Autobahnassistent, ein Stauassistent, ein Auspark-Kollisionsvermeidungsassistent, ein Ausstiegsassistent, der Insassenalarm und der für den Plug-in Hybrid erhältliche Remote-Parkassistent.

Funktional erweitert wurden der Frontkollisionswarner, der nun mit Abbiegefunktion und Querverkehrerkennung verfügbar ist. Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage kommt mit Stop-and-go-Funktion, die auch navigationsbasiert arbeitet, der Totwinkelassistent, jetzt mit Lenk- und Bremseingriff sowie Monitoranzeige, und der Querverkehrwarner, der nun eine Notbremsfunktion besitzt. Alle eben genannten Systeme sind natürlich je nach Antriebsvariante serienmäßig oder ausstattungsabhängig.

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Markteinführung, Preise, Serienausstattung und Konfigurationen

Der neue Kia Sportage wird ab dem 29. Januar 2022 bei den deutschen Händlern stehen. Die Preise beginnen bei 27.790 Euro für die Einstiegsversion.

Der Kia Sportage als Plug-in Hybrid steht ab Anfang April 2022 beim Händler. Die Preise hier beginnen bei 37.212,50 Euro für den Kia Sportage 1.6 T-GDI in der Basisversion Edition 7. Der serienmäßig bereits umfassend ausgestattete Sportage Plug-in Hybrid kostet 44.390 Euro. Die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie gilt auch für die Batterie.

Durch die Innovationsprämie von 7.177,50 Euro (4.500 Euro staatliche Prämie, Herstelleranteil von 2.250 Euro zzgl. MwSt.) reduziert sich der Preis des Kia Plug-in Hybrid auf 37.212,50 Euro.

Je nach Antriebsvariante stehen für den Sportage die vier Ausführungen Edition 7, Vision, Spirit und GT-line sowie beim Plug-in Hybrid ein optionales Spirit- und ein GT-line-Paket zur Wahl. Die Basisversion Edition 7 beinhaltet bereits LED-Scheinwerfer, elektronische Parkbremse, Rückfahrkamera, Klimaanlage, elektrisch anklappbare Außenspiegel, dreigeteilte Rücksitzlehne (40:20:40), Dachreling und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie eine breite Assistenzpalette inklusive Frontkollisionswarner mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, Spurhalte-, Geschwindigkeits- und Fernlichtassistent sowie Müdigkeitswarner und Insassenalarm.

Die Ausführung Vision, die Einstiegsversion der Allradmodelle, bietet darüber hinaus zum Beispiel das Navigationssystem, LED-Nebelscheinwerfer, Parksensoren vorn und hinten, Regensensor, Drei-Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung vorn und hinten sowie ein beheizbares Lenkrad.

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Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 31 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.