Porsche 911 Carrera 2S (992) mit Carbon-Dach und Sport-Tex: Warum noch GTS?

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Der Porsche 911 Carrera S in Python-Grün macht schon ganz schön was her! Dazu das Carbon-Dach, die Carbon-Außenspiegel und die RS Spyder-Räder in Seidenglanz. Im Interieur gibt es feine Sport-Tex-Überzüge und Carbon-Dekore. Der Gesamtpreis des Testwagens liegt dabei bei 163.912,30 Euro. Kein Schnapper und erstmal rund 20.000 Euro über einem 911 GTS (Basispreis), dafür aber sehr individuell und mit viel Ausstattung (ein 911 GTS mit vergleichbarer Ausstattung wäre deutlich darüber). Eine Vorstellung der wichtigsten Ausstattungen und Features!


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Porsche 911 Carrera S (992) mit überzeugenden Fahrleistungen

Wir hatten den Porsche 911 Carrera S der Generation 992 schon im Landstraßen- und Rennstreckentest. Alles darüber und dazu sehen und lesen Sie direkt hier:

Allerdings hatte der damals getestete Elfer noch nicht diese Ausstattungsmöglichkeiten, die es heute gibt. Stichwort Leichtbaudach Carbon.

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Porsche 911 Carrera S mit Carbon-Dach

Weniger die reine Gewichtsersparnis von 4-5 Kilogramm, sondern vielmehr die Optik und die Absenkung des physikalischen Schwerpunktes sind Gründe für das 3.558 Euro teure Carbon-Dach. Es ist Porsche-typisch von Hand geflochten und mit Harz versiegelt.

Einem fahrdynamisch niedrigeren Schwerpunkt hilft das Dach ungemein. Je mehr Gewicht am höchsten Punkt eines Fahrzeugs liegt, desto schwerer hat es das Fahrwerk, diese Kräfte auszugleichen. Wenn oben Gewicht reduziert wird, hat die Karosserie (und damit das Fahrwerk) mit geringeren Kräften zu kämpfen. Für athletisch-orientierte Fahrer sollte das Carbon-Dach also Pflicht sein.

Außerdem verfügte unser Testwagen über diese weiteren Ausstattungs-Highlights:

Gerade diese Ausstattungs-Umfänge machen den Porsche 911 zu einem echten Schmuckstück – und technologisch fit für die nächsten Jahrzehnte. Denn ein Porsche 911 ist für die Ewigkeit und muss auch dementsprechend konfiguriert sein.

Sport-Tex Umfänge im Interieur

Im Unterschied zu Race-Tex sind die Sport-Tex-Umfänge aus Stoff. Race-Tex nennt Porsche die Umfänge, die früher „Alcantara“ hießen (bei anderen Herstellern heute: Mikrofaser). Die Firma Alcantara aus Mailand verfügt aber über Fertigungsmethoden, die mit Nachhaltigkeit nicht vereinbar sind. Deswegen haben sich die meisten Hersteller von Alcantara-Materialien verabschiedet.

Der Vorteil an Sport-Tex ist, dass es zum einen nur eines geringen Aufpreises bedarf und sich zum anderen fantastisch anfühlt. Es erinnert ein bisschen an das geflochtene Leder, das die Sitzmittelbahnen im Porsche 911 Sport Classic (997) schmückte. Auch ein Vorteil: Der Halt im Sitz wird durch den Stoff verstärkt.

Testwagen-Konfiguration mit folgendem Code: PNQ4PL89 (Änderungen vorbehalten)

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Doch lieber Zweisitzer und zwei Kofferräume? Dann haben wir hier etwas für Sie:

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Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 30 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.