VW e-up und VW e-Golf: Trotz ID.3 immer noch interessant?

Die Presse- und Fachbesuchertage auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt standen für die Wolfsburger ganz im Zeichen der Weltpremiere des VW ID.3. Um den Schritt in eine neue, elektrische Mobilität zu verdeutlichen, hatte Volkswagen fast ausschließlich ID.3 Fahrzeuge sowie weitere ID.-Studien auf seinem Messestand präsentiert. Etwas am Rand – jedoch nicht minder präsent – überraschten zwei weitere elektrische Modelle mit ihrer Anwesenheit: Der VW e-up! und der e-Golf.


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Warum überhaupt noch VW e-up! und e-Golf?

Volkswagen koppelt seinen neuen Markenauftritt – u.a. mit neuem Logo und neuer Kundenansprache – auf den beiden Pressetagen der IAA 2019 konsequent an seine Elektro-Strategie: Zwar stand der neue, vollelektrische ID.3 – zusammen mit den Studien der ID. Familie – im Rampenlicht – Volkswagen setzt aber trotzdem auch weiterhin noch auf die bewährten Modelle up! und Golf in ihrer voll-elektrifizierten Version. Aber wozu benötigt man in Zeiten des ersten Volkswagen, der als reines E-Auto konzeptioniert wurde, die beiden Fahrzeuge überhaupt noch? Anders gefragt: Für wen sind sie denn noch interessant?

Schließlich scheinen VW e-up! und e-Golf auf den ersten Blick nichts anderes zu sein, als klassische up! und Golf Modelle mit zusätzlichem Batteriepaket im Boden. Doch ein genauerer Blick auf die beiden Stromer lohnt sich, denn es gibt sehr gute Gründe für den e-up! und den e-Golf.

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e-up! und e-Golf sind sofort verfügbar

Der erste Grund ist sehr einfach: Während man sich beim ID.3 noch bis mindestens Mitte 2020 gedulden muss, bevor er beim Händler steht, sind e-up! und e-Golf schon heute verfügbar. Wer es also kaum erwarten kann, mit einem Antrieb der Zukunft in eben jene zu starten, wird bei Volkswagen sofort fündig.

Darüber hinaus stehen e-up! und e-Golf für eine vertraute Linie. Kunden finden alles wie gewohnt vor – ob es die Fahrzeugstruktur, das Design oder die Bedienung im Cockpit ist. Beide Modelle unterscheiden sich von ihren jeweiligen Verbrennerderivaten nur in Details. So verfügen sie an der Front beispielsweise über ein auffälligeres Tagfahrlicht mit ‚C-förmiger Signatur‘. Ein Golf bleibt also sowohl von der Optik als auch vom Gefühl her ein Golf – ganz gleich ob mit Verbrenner oder mit E-Antrieb. Gleiches gilt natürlich für den up!.

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Durch den E-Antrieb ergeben sich im Fahrerlebnis einige Neuerungen: Die Batterien in den Fahrzeugböden sorgen für einen niedrigen Schwerpunkt der Autos. Das kommt der Fahrdynamik – und schließlich auch dem Fahrspaß – zugute. Außerdem steht dank der E-Motoren zu jeder Zeit das volle Drehmoment zur Verfügung, das jeden Ampelstart zu einer wahren Freude macht.

Attraktive Reichweiten für die urbane Umgebung

Das Thema Reichweite beantworten die beiden Modelle souverän. Der VW e-Golf hat eine praxisnahe Reichweite von 230 km, der e-up! kommt durch neue Batterien mit einer höheren Energiedichte sogar noch 30 km weiter – also auf 260 km. Für den Durchschnittsfahrer bedeutet dies, dass das Fahrzeug nur alle paar Tage bzw. Nächte an die Steckdose muss.

Und selbst Pendler, die große Strecken von bis zu 100 km pro Richtung auf sich nehmen müssen, können die beiden Modelle entspannt nutzen. Denn schließlich ist eine Ladung in der Nacht ausreichend, um am nächsten Tag wieder voll einsatzbereit zu sein. Wer sein Auto auf noch längeren Strecken einsetzt, kann ebenfalls beruhigt sein: An der richtigen Ladesäule (DC = Gleichstrom) lassen sich die Batterien in 60 Minuten wieder auf 80 Prozent aufladen.

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VW e-up! Preis: Das Leasing ist unschlagbar!

Zudem wird die E-Mobilität durch die beiden Stromer für die breite Masseerschwinglich. Denn den e-up! gibt es bereits ab 21.975 €, den e-Golf ab 31.900 € – und hier sind die staatlichen Förderungen und Umweltboni von Volkswagen mit einer Gesamthöhe von über 4.000 Euro noch nicht mit eingerechnet.

Doch einen Stromer in diesem Segment zu kaufen, ist angesichts der sehr niedrigen monatlichen Leasingrate von 159 Euro für den VW e-up! kein guter Ratschlag. Wer sich also heute schon für die E-Mobilität von Volkswagen interessiert, sollte schnell handeln: Bis zum 31. Oktober 2019 gilt dieses Angebot.

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Das Kofferraumvolumen bleibt gegenüber dem normalen up! gleich (klein).

Für Dienstwagenfahrer gibt es sogar noch einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Aufgrund der Emissionsfreiheit werden e-up! und e-Golf mit nur 0,5 Prozent anstatt 1 Prozent des Bruttolistenpreises besteuert. Wer seinen Dienstwagen auch privat nutzt, spart beim e-up! in der Serienausstattung also mindestens 1.318 Euro pro Jahr (1.318 Euro anstatt 2.637 Euro); beim e-Golf sind es sogar 1.914 Euro, die man jährlich weniger zahlen muss (1.914 statt 3.828 Euro). Und die niedrigeren Kosten von Strom gegenüber Benzin und Diesel sind auch noch nicht berücksichtigt.

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