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Audi R8 Spyder V10 Plus: Ingolstädter Understatement-Lamborghini jetzt obdachlos

Ohne den Zusatz Plus gab es die offene Variante des Ingolstädter Supersportlers ohnehin schon. Problem hierbei war die Leistung: langweilige 540 PS ließen das Cabriolet den Nullhundert-Spurt in 3,6 Sekunden erledigen. Doch Zeitlupen-Historie passt nicht so recht zur schnittigen Form in knalliger Farbe. Der Audi R8 Spyder V10 Plus beschleunigt ab jetzt in nur noch 3,3 Sekunden. 610 PS aus dem gleichen V10-Motor sind dafür verantwortlich.

Galerie: Audi R8 Spyder V10 Plus

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Audi R8 Spyder V10 Plus

Schneller, höher, weiter: das Streben nach Geschwindigkeit

Ironie bei Seite: die Audi-Augenweide mit ihrer schier grenzenlosen Leistung bekommt nicht nur Schalensitze, eine Keramikbremsanlage und viel Carbon, sondern auch 610 PS und 560 Nm Drehmoment. Hinter den Schalensitzen hat sich ein V10-Saugmotor eingenistet, der bei seiner Kraftentfaltung bis 8.700 Umdrehungen derart brüllt, dass er ganz besonders gesichert werden musste.

1.695 Kilogramm Leergewicht

Der Audi R8 Sypder V10 Plus ist kein Leichtgewicht. Mit über 1,7 Tonnen mit Fahrer, erarbeitet sich Audi immer noch nicht den Ruf eines Leichtbauspezialisten. Doch angesichts der schweren Komponenten – vorrangig des Aggregates – bewegt sich der offene Bolide gerade noch so im Rahmen.

Dank der hohen Leistung verfügt der Spyder jedoch über ein exzellentes Leistungsgewicht von 2,78 Kilogramm.

Und wer keine Lust auf Ingoldstadt hat, aber auf die im Design-Paket enthaltene exklusive Farbe ist, wird beim folgenden Auto sicherlich glücklich:

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Benjamin Brodbeck

Autos waren für Benjamin nie nur Fortbewegungsmittel. Seine Faszination begann bereits in frühester Kindheit – familiär geprägt durch die Nähe zu Porsche in Zuffenhausen und die Erfahrung, dass Fahrzeuge Charakter, Geschichte und eine ganz eigene Persönlichkeit haben können. Heute ist er Herausgeber von AUTOmativ.de und arbeitet als Journalist an der Schnittstelle von Automobilen, Technologie und Wirtschaft. Er sucht nach der Seele in Autos: nach Konzepten, die überzeugen, nach Fahrzeugen mit echtem Charakter und nach den Menschen hinter den Ideen. Mit Gesprächen, Analysen und Reportagen ordnet er die Entwicklungen der Automobilwelt ein – immer mit dem Blick für Technik, Emotion und die Geschichten, die eine Branche verändern.

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