BRP Can Am Spyder Hybrid (2011)

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Auf der Montreal Motorcycle Show und dem Genfer Autosalon 2011 stellte BRP das Hybrid-Trike Can-Am Spyder Hybrid vor, die Plug-In-Hybridvariante des Spyder Roadster: ein Funsportgerät für Touring-Fans mit Öko-Ambitionen.


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Bild: BRP Can Am Spyder Hybrid (2011) | © BRP

Can-Am Spyder Hybrid: Touring-Spaß auf drei Rädern

Die 1942 gegründete Firma Bombardier Rrecreational Products (BRP) stellt nicht nur Trikes, sondern auch Jetboote, Schneemobile, Karts, ATVs und Außenbordmotoren her – eine Produktpalette, die sich vor allem an erlebnishungrige Motorfreaks wendet. Der Spyder macht hier keine Ausnahme und soll vor allem auf längeren Fahrten Bequemlichkeit und Sicherheit mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer verbinden, das Motorrädern eigen ist.

Sein 600 ccm-Rotax-Verbrennungsmotor wird von einem 27 PS starken Elektromotor unterstützt. Eine Sprit- und Emissionsersparnis von beachtlichen 50 Prozent soll laut Hersteller mit dieser Kombination zu erzielen sein. Rein elektrisches Fahren ist möglich; der Lithium-Ionen-Akku bewältigt eine Strecke von etwa 30 Kilometern, bis ihm der Saft ausgeht und der Verbrennungsmotor wieder übernehmen muss.

Dieser Motor, ein Rotax Advanced Combustion Efficiency-Modell (ACE) findet auch in der 2011er Modelllinie der BRP SkiDoo-Motorschlitten Verwendung. Die Gesamtreichweite des Öko-Trikes liegt bei 600 Kilometern, die Spitzengeschwindigkeit bei 185 km/h. Der Akku wird an der heimischen Steckdose aufgeladen. In Deutschland und den meisten europäischen Ländern (außer Griechenland) reicht ein Klasse B-Führerschein zum Betrieb aus.

Der weite Weg zum Serienmodell

So interessant die Studie mit ihrem schnittigen Design und der attraktiven Antriebskombination auch sein mag, serienreif ist sie noch nicht. Der Marktstart wurde deshalb vorläufig auf 2013 festgesetzt. Bis dahin müssen noch einige technische Probleme bewältigt werden, die Aerodynamik, Kühlung und Raumkonzept betreffen, da die Platzierung der Hybridkomponenten noch Schwierigkeiten bereitet.

Auch eine Reduzierung des Fahrzeuggewichts und eine Dämpfung des Geräuschpegels stehen auf der Agenda der BRP-Entwickler, die in Kooperation mit der Universität von Sherbrooke (Kanada) derzeit damit beschäftigt sind, neue Prototypen zu entwickeln und die problematischen Komponenten zu überarbeiten. Ganz billig wird der Spaß entspannten Öko-Cruisens freilich nicht  – schon für das Benzinmodell muss der Kunde derzeit etwa 17.300 Euro auf den Tisch blättern.

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