Ford S-Max: Die zweite Runde des sportlichen Familien-Van.

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Auf dem Autosalon in Paris stellen die Köln-Amerikaner ihre zweite und neue Generation des Ford S-Max vor. Neben neuen Motoren und neuen Licht-Technologien kommen für diese Generation viele andere Innovationen, wie beispielsweise eine fußsensorgesteuerte Heckklappe und ein völlig überarbeitetes Konzept der Lenkung zum Einsatz. Weiterhin ist der S-Max ein 5+2-Sitzer.


Neue Motoren, darunter auch ein 1,5-Liter-EcoBoost-Benziner.

Es stehen drei Diesel- sowie zwei Benzinmotoren zur Auswahl. Jedes der sogenannten 4-Zylinder-TDCi-Aggregate (Diesel) hat einen Hubraum von 2,0-Liter – so verfügt der leistungsschwächste Motor über 120 PS und ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Weiter gibt es eine Version mit 150 PS und sogar noch 180 PS Leistung, die beide mit manuellem Getriebe oder automatischer Powershift-Schaltbox mit Doppelkupplungs-Technologie zur Wahl stehen.

Galerie: Der neue Ford S-Max (2015)

Der neue Ford S-Max (2015)
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Der neue Ford S-Max (2015)

Unter den Benzinmotoren ragt der neue 1,5-Liter-EcoBoost-Vier-Zylinder mit 160 PS hervor, der mit manuellem Schaltgetriebe debütiert. Der 240 PS starke 2,0-Liter-EcoBoost Vier-Zylinder ist mit einem Automatikgetriebe gekoppelt. Beide Aggregate haben Benzin-Direkteinspritzung und Turbo-Aufladung.

Alle Motoren des neuen S-MAX sind nach Euro 6 eingestuft. Das aktive Temperatur-Managementsystem erlaubt noch kürzere Warmlaufphasen – so erreichen die Aggregate schneller ihre optimale Arbeitstemperatur und erzeugen in dieser Phase weniger CO2. Ford verspricht, dass die CO2-Emissionen der Dieseltriebwerke für den neuen S-MAX voraussichtlich um durchschnittlich sieben Prozent gegenüber der noch aktuellen Generation sinken werden.

Das Energie-Rückgewinnungs-System der Lichtmaschine sowie das automatische Start-Stopp-System, sind im neuen S-Max ebenfalls serienmäßig für alle Versionen an Bord und helfen, den Verbrauch sowie den CO2-Ausstoß zu senken. Optimiert wurde zudem die Aerodynamik des Unterbodens: im Zusammenspiel mit dem Variablen Kühlerlufteinlass wurde der Luftwiderstand weiter gesenkt.

Und wieder dieser Aston Martin-Grill.

Der neue Ford S-Max basiert jetzt auf der CD4-Plattform dessen Basis sich auch der neue Ford Mondeo bedient. Die Scheinwerfer des S-Max sind schmal geschnitten und reichen weit in die Kotflügel; an der Front ist wieder der mittlerweile Ford-typische Aston Martin-Kühlergrill zu sehen. Die A-Säule wurde nach hinten versetzt, damit die Motorhaube länger wirkt. Das markante LED-Tagfahrlicht und die hinteren LED-Leuchten verleihen dem Fahrzeug optisch mehr Breite und Präsenz. Verbunden sind die Leuchteinheiten vorn und hinten jeweils durch eine Zierleiste in Mattchrom. Im Heck fällt der angedeutete Diffusor unterhalb des Stoßfängers auf – er trennt die integrierten Auspuff-Endrohre.

Der Innenraum erscheint innovativ und kreativ. Mit optionalem Panorama-Glasdach.

Der Innenraum hat eine hochwertige Anmutung. Die Mittelkonsole schwingt aus der Oberseite des Instrumententrägers. Die Einzelsitze der zweiten und dritten Reihe sind großzügig angeordnet und generieren aufgrund ihrer dünnen Rückenlehnen ein hohes Platzangebot. Auf Wunsch ist ein aufpreispflichtiges Panorama-Glasdach bestellbar.

Die Materialien im Innenraum sollen besonders widerstandsfähig gegen Abnutzung und Beschädigungen sein, die im Autoalltag von Familien kaum ausbleiben. Dafür besitzen sie eine spezielle, schmutzabweisende Beschichtung, die sich laut Ford nicht einmal von Matsch- oder Fettfingern beeindrucken lässt.
Der als Fünf- und auf Wunsch auch als Sieben-Sitzer erhältliche neue S-MAX bietet Komfort und Funktionalität. Das Easy-Fold-System erlaubt es, jeden Sitz in der zweiten und dritten Reihe mittels Knopfdruck einzeln flach umzulegen.

Der neue Ford S-Max Innenraum
Der neue Ford S-Max Innenraum

Innovation ist alles. Und Ford spart nicht an Kameras.

Im neuen Ford S-MAX liefern Kameras, Radar- und Ultraschall-Sensoren die Daten für mehr als 16 optional erhältliche Fahrer-Assistenz-Systeme, die zum Beispiel das Ein- und Ausparken erleichtern sollen. So gibt es einen Einpark-Assistenten, der das Fahrzeug ohne Lenkeinfluss des Fahrers in quer zur Fahrtrichtung liegende Parkbuchten sowie bei parallel zur Straße liegenden Parklücken steuert, einen Auspark-Assistenen, der genau das umgekehrte steuert und es gibt seitliche Parksensoren, die mit akustischen Signalen und Display-Anzeigen auf Hindernisse rund um das Fahrzeug hinweisen.

Darüber hinaus stehen im neuen S-Max weitere Assistenz-Systeme wie beispielsweise ein Toter-Winkel-Assistent, ein Verkehrsschild-Erkennungssystem und ein Spurhalte-Warnungssystem und -Assistent zur Wahl.

Neu im S-MAX – und im SAV-Segment allgemein – ist die Front Split View Camera-Technologie. Beim Befahren von schlecht einsehbaren Kreuzungen oder Parkbuchten liefert das in der Front installierte System einen 180-Grad-Blick. Die Adaptive Geschwindigkeits-Regelanlage ACC (Adaptive Cruise Control) nutzt das nach vorn gerichtete Radar, damit der Abstand des S-MAX zum Vordermann einen voreingestellten Wert nicht unterschreitet.

Preise und Termine.

Die deutschen Ford Vertragshändler erwarten den neuen Ford S-Max im zweiten Quartal 2015. Konkrete Preise wurden seitens Ford noch nicht genannt. Doch es ist wahrscheinlich, dass der neue S-Max einen minimal höheren Grundpreis, als die im März 2006 vorgestellte erste Generation haben wird. Damit könnte die Grundausführung des neuen S-Max bei etwa 32.000 Euro liegen – der Preis für die Spitzenversion in Titanium-Ausstattung könnte hingegen bei 42.000 Euro sein. Zum Vergleich: die bisherigen Grundpreise für den C-Max begannen bei 15.990 Euro und für den Grand C-Max bei 17.490 Euro.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 27 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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