Kia Stonic 1.0 T-GDI Dream-Team Edition: City-Kraxler im Fahrbericht

Das Segment der City-SUV ist auf dem Vormarsch wie kaum ein anderes Segment. Kein Wunder also, dass die Asiaten den europäischen Markt aufrollen. Oft gelingt es ihnen, ihren Platz einzunehmen und langsam zu wachsen. Zu Recht – siehe beispielsweise Kia XCeed, der nicht nur eine gute Figur in Sachen Fahrdynamik macht, sondern auch noch richtig gut aussieht. Eine Nummer kleiner gibt es den Kia Stonic. In der neuen Dream-Team Edition und als 1.0-Liter-T-GDI mit 120 PS hatten wir ihn jetzt im Test!


Kia Stonic Dream-Team Edition mit preislichen Vorzügen

Klar ist, asiatische Hersteller gehen mit der preislichen Gestaltung von Fahrzeugen deutlich offensiver um, als deutsche Hersteller. Wo bei einigen anderen B-Segment-Crossovern die Preisliste erst anfängt, präsentiert sich der Kia Stonic schon mit einem ganz guten Ausstattungsumfang.

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Viel an Bord: Lenkradheizung, zahlreiche Assistenzsysteme, Multimediasystem und Klimaautomatik

Jetzt gibt es den Stonic auch in einer Sonderversion: Der Dream-Team Edition. Sie ist für alle Stonic Modelle uneingeschränkt bestellbar und bietet einen nochmals erhöhten Ausstattungsumfang, der dem der Ausstattungslinie „Spirit“ ähnelt, aber nicht aufbaut.

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Die Dream-Team Edition baut auf der Ausstattungslinie „Vision“ auf, die bereits Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, ein beheizbares Lederlenkrad, Smartphone-Schnittstelle, Regensensor, Parksensoren hinten und 15-Zoll-Leichtmetallfelgen (bei 1.0 T-GDI 17 Zoll) beinhaltet.

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Für richtiges Offroad ist er nicht ausgelegt – schon klar. Denn Allradantrieb fehlt bei diesem kleinen City-Kraxler. Aber so ein bisschen Stock und Stein – vor allem mit dem optional höher gelegten Fahrwerk funktioniert schon!

Hinzu kommen in der Sonderausführung serienmäßig 7-Zoll-Kartennavigation, der Multimediadienst Kia Connected Services, digitaler Radioempfang (DAB+), Rückfahrkamera, Smart-Key und Startknopf sowie LED-Rückleuchten.

Kia Stonic 1.0 T-GDI mit ausreichend Kraft

Unser Testwagen verfügte über ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe mit gut definierten Gassen. Der Einliter-Dreizylinder-Turbomotor reagierte spontan und punktete mit ordentlich Durchzug.

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Serienmäßig an Bord: Spurverlassenswarner und Side Assist.

Kia Stonic mit optional mehr Bodenfreiheit

Als Zubehör gibt es seitens Kia unter anderem ein „Uplift Kit“ für 109 Euro plus Einbau. Diese Option ist in Zusammenarbeit mit dem Federspezialisten H&R entstanden und erhöht die Bodenfreiheit sowie logischerweise die Sitzposition um rund 15 Millimeter. An der Vorderachse sind die Federn rund 3 Zentimeter länger, an der Hinterachse 2 Zentimeter.

Serienmäßig ist der Kia Stonic 1,52 Meter hoch und verfügt über eine Bodenfreiheit von 18,2 Zentimetern. Sein Kofferraumvolumen beträgt 352 Liter – mit umgeklappter Rückbank (60:40) sind es 1.155 Liter.

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Fazit zum Kia Stonic Dream-Team Edition

Auch bei Kia haben die Preise über die Jahre angezogen: Hat ein Stonic in der Spirit Ausführung im Jahr 2019 noch rund 21.890 Euro gekostet, sind es heutzutage 22.350 Euro. Das ist nicht viel und ist im Rahmen der üblichen Preissteigerungen und Adaptionen hinsichtlich Abgasreinigungssystemen, aber immerhin ein kleiner Preissprung, der in diesem Segment schon etwas ausmacht. Der 1.0 T-GDI mit 120 PS kostet in der Dream-Team Edition 21.650 Euro.

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Die Metallic Lackierung in Gelb kostet einen Aufpreis von 850 Euro, das Technologie-Paket sowie das große Navi sind im Sondermodell Serie.

Der Kia Stonic bietet ein richtig gutes Gesamtpaket, das frisch und stämmig aussieht, gut fährt, überaus viele Features schon serienmäßig an Bord hat und preislich interessant ist. Eine Alternative, die man sich unbedingt anschauen sollte!

 Bewertung Kia Stonic 1.0 T-GDI (2020)
 Optischer Eindruck ++++
 Qualität Karosserie ++++
 Lackqualität Karosserie ++++
 Qualität im Interieur +++
 Sitzkomfort Cockpit +++
 Sitzkomfort Fonds +++
 Digitales Bedienkonzept +++
 Raumangebot ++++
 Innenraumgeräusch / Dämmung +++
 Lenkung ++++
 Spurtreue ++++
 Fahrwerk +++
 Motor +++
 Getriebeabstimmung++++
 Innovation +++
 Preis ++++
 Gesamteindruck ++++
  +++++ = Maximum

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 29 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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