Vor der Linse: BMW i3, die Misere der E-Mobilität und der Schwindel beim Feinstaub-Alarm

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Schwerer Tobak heute bei uns: von der Elektromobilität kann man im Moment halten was man will – die Bundesregierung wird ihre ehrgeizigen Ziele mit einer Million Elektroautos bis 2018 jedenfalls nicht erreichen. Es besteht immer noch massive Reichweitenproblematik (auch wenn Bosch langfristig doppelte Reichweiten verspricht) – schließt man Tesla einmal aus; ebenso rechnet sich der Anschaffungspreis eines Elektroautos aus wirtschaftlicher Sicht überhaupt nicht – schon gar nicht beim BMW i3. Und Anreize finanzieller Art – wie sie beispielsweise Automobil-Guru und Zahlen-Jongleur Professor Dudenhöfer vorschlägt – sind genau so von kurzfristiger und unnatürlicher Dauer, wie rechtliche Lockerungen für Elektroautobesitzer, wie zum Beispiel die Busspuren zu öffnen und kostenloses Parken in Städten anzubieten. Über die Entwicklung der Elektromobilität und den Messfehlern beim Feinstaub-Alarm in Stuttgart.


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Spaß eben total anders: BMW i3 und Porsche Carrera Cabriolet (997)

Spaß mit Elektro? Das geht auf jeden Fall – eben auf eine andere Art

Vor einiger Zeit durften wir den BMW i3 über einen längeren Zeitraum fahren. Keine Frage, das Straßenmobil macht Spaß. Aber es ist ein anderer Spaß. Klingt komisch? Hier gibt es den Fahrbericht zur Aufklärung über diese These.

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Investitionen, Diesel-Problematik, saubere Benziner

Nun, mit der Diesel-Problematik und dem Volkswagen-Abgas-Skandal wurden auf einmal auch wieder – kurzfristig – die Elektroautomobile interessanter. Volkswagen stellte sofort danach den BUDD-e vor, um an sein jahrelang proklamiertes sauberes Image anzuknüpfen.

Die Investitionen in die Elektromobilität sind seit einiger Zeit enorm: von Jahr zu Jahr strenge Kohlendioxid-Grenzen zwingen die Hersteller zur Elektrokomponenten-Integration. Im Moment entstehen dadurch Hybridfahrzeuge, die Traumwerte in Sachen Verbrauch und Ausstoß haben – auf dem Papier. Wir alle wissen, dass ein Porsche 918 Spyder – so beeindruckend der Supersportler auch ist – im Alltag keine drei Liter auf hundert Kilometer verbraucht. Doch die EU akzeptiert diese Rechnerei nicht mehr; spätestens seit dem Diesel-Skandal werden nun andere, schon lang diskutierte Test-Zyklen herangezogen, die das Alltagsverhalten der Nutzer besser abbilden sollen.

Zurück zum BMW i3: BMW hatte vor ein paar Jahren die separate Firma „BMW i“ gegründet, bislang entwickelten die Bayern damit zwei Modelle marktreif, den BMW i3 und den BMW i8. Beides außergewöhnlich designte Fahrzeuge, die einen Meilenstein der Elektromobilität verkörpern sollten. Doch die sportliche Performance des Hybridfahrzeuges i8 passt bis heute nicht zu seinem Optischen: Flügeltüren, Mittelmotor, Zweisitzer und eine Supersportwagen-Optik machen tatsächlich Hoffnung auf einen Supersportler à la 918 Spyder, McLaren P1 oder Ferrari LaFerrari – doch dem ist bei weitem nicht so. Manche Stimmen bezeichnen ihn eher als „langsames Raumschiff Entenscheiß“.

Und auch die Zahlen sprechen leider gegen die Elektro-Offensive: im vergangenen Januar diesen Jahres wurden in Deutschland 149 BMW i3 zugelassen; ganze 16 BMW i8. Wenn man nun womöglich die Hersteller-eigenen Zulassungen und die der Mobilitätskonzerne wie DriveNow beispielsweise für diesen Monat abzieht, bleibt herzlich wenig übrig. Dass man damit kein Geld verdienen kann, auch wenn der i3 wegen seiner aufwendigen Produktion mit Voll-Karbon-Monocoque so unglaublich teuer ist (bei rund 35.000 Euro geht’s los), dafür muss man kein BWLer sein. Der momentane Bestand an i3 beträgt im Moment rund 1.000 – 1.200 Autos in ganz Deutschland.

Und das in einem Land, das komplett umweltbewusst lebt! HAHAHAHA. Nun, jedenfalls so tut, als würde es das. Sollten wir Elektroauto-Käufer dafür belohnen bzw. sie bei ihrem Kauf unterstützen – staatlich? Andere Länder, wie beispielsweise Schweden oder Norwegen haben das in einigen Städten so vorgemacht. Doch zumindest die rechtlichen Anreize, wie Busspuren befahren zu dürfen und kostenlos Parken zu können, wurden wieder rasch eingestellt. Es wurde einfach zu viel Elektro. Und die Stadt hatte davon keinen Nutzen, sondern nur Ärger.

Was ist mit finanziellen Anreizen in Form von Bezuschussung à la Abwrackprämie oder steuerlicher Förderung? Selbstverständlich würde dies für ein paar Monate die Zahlen durch die Decke gehen lassen. Aber eine Million Elektroautos schaffen wir damit trotzdem bei weitem nicht – zudem kostet es mal wieder nur richtig viel Geld. Sobald die Geldgeschenke wieder vom Markt genommen würden, brächen auch die Verkaufszahlen wieder ein. Eine Umwelt-Offensive haben wir damit lange nicht.

Und jetzt komme ich weit vom Thema ab: so lange so viele Gebäude und ganze Institutionen, die nicht diese gebündelte Leistung benötigen, wie Automobile, mit Unmengen an Öl (Faktor 1.000 gegenüber dem privaten Personenkraftverkehr) geheizt werden, wird jegliche Diskussion über den privaten Individualverkehr zweitrangig.

Und steuerliche Anreize? Das geht gut für 2-3 Jahre, bis unsere Bundesregierung wieder dahinter kommt, dass man viel Geld verschenkt (das passiert aktuell) – und jene Anreize werden Schritt für Schritt wieder neutralisiert.

Darf man sich nach alldem die etwas populistische Frage stellen, wozu wir überhaupt Elektroautos benötigen? Im Normalfall sehen die Elektromobile des Kleinwagen- und Mittelklassesegmentes optisch grausam aus, verfügen über ein Leistungsspektrum, das die Optik des Fahrzeugs nur noch weiter verschlimmert und sind gerade mal für die wöchentliche Strecke zum Sportplatz und wieder zurück zu gebrauchen. Daran hat sich größtenteils leider immer noch nicht viel geändert – zumindest im bezahlbaren Segment.

Doch auch wir kommen letztendlich zum Schluss: ja, es ist eine gute Entwicklung. Doch mit der Einschränkung: für einen Teil des Individualverkehrs. Niemals für alle Automobile. Nicht im nächsten Jahrzehnt.

Sind denn Benzinmotoren wirklich so schädlich für unsere Umwelt?

Selbst kann ich mich – altersbedingt – an die Zeit des angeblichen Waldsterbens in den Siebziger- und Achtzigerjahren nicht erinnern, aber durch Erzählungen wurde mir das ganze Thema detailliert erklärt. Kurz zusammengefasst: es war nichts dran. Die Ökofraktion suchte Gründe, die das Autofahren einschränken oder sogar (tageweise) verbieten sollten, doch Wissenschaftler fanden später keinen Zusammenhang zwischen automobilen Abgasen und dem angeblichen Waldsterben in Deutschland und Europa, denn durch den Katalysator wurden auch die homöopatischsten Mengen Stickoxide gefiltert.

Zudem: wenn man mit dem Flugzeug über unser wunderbares Land fliegt, merkt man auch sehr schnell, dass bis heute unser Wald gedeiht und – dank Ausgleichsflächen – dieser auch nicht weniger wird.

Also, was ist dann an Benzinmotoren so schädlich? Bei Dieselmotoren gibt es die Stickoxide und den Feinstaub, den Ruß, der sich in die Lungenbläschen setzt und wirklich nicht gerade gesundheitsfördernd ist. Man hätte die Dieselentwicklung niemals so vorantreiben sollen – der Meinung bin auch ich. Schon der damalige Porsche Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking hatte sich bis auf das Letzte gegen einen Diesel-Cayenne gesträubt – eben aus genannten Gründen. Doch die Erschließung neuer Käuferschichten hatte für die nachfolgenden Unternehmenslenker eben mehr Gewicht, als die Rücksichtnahme vor unserer Erde. Ja, das kann man mittlerweile so drastisch formulieren.

Die schwedische Firma Saab war bekannt für ihre Turbomotoren, die in Städten durch ihre vollkommen saubere Verbrennung sauberere Luft aus dem Auspuff ausstießen, als vorne angesaugt wurde. So auch beispielsweise die Porsche Turbo-Motoren, die wie eine Luftreinigungsmaschine funktionierten und heute auch noch funktionieren. Und nein, das ist kein Scherz, das ist wirklich so.

Dass Autos mit Otto-Verbrennungsmotor Umweltverschmutzer sind, ist schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr so – spätestens seit Einführung des Katalysators. In unserer Umweltdebatte geht es lediglich um den Verbrauch von endlichen Ressourcen. Ah Moment, da war noch etwas … CO2!

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Macht was gegen CO2 und NOx, der BMW i3 – doch woher kommt denn der Strom eigentlich?

Stimmt, CO2. Ein ganz heißes Thema. Schädlich für Umwelt und verantwortlich für den sauren Regen – und das Ozonloch gab es ja auch einmal. Nicht nur, dass CO2 ein völlig ungefährliches Gas ist, dass wir jeden Tag in Form von Sprudel und anderen Getränken konsumieren, für den sauren Regen und das dadurch prognostizierte Waldsterben nicht verantwortlich ist (Dieselmotoren bedingt) und das Ozonloch sich nach neuesten Erkenntnissen wieder langsam schließt, ist CO2 direkt an den Kraftstoffverbrauch gekoppelt und die Stellschraube für die Gesetzesvorschriften, diesen besser und normiert unter Kontrolle zu haben.

Alles gut also?

Nein. Natürlich nicht. Und auch wir als Autoliebhaber machen uns Gedanken über zukünftige Antriebsformen (auch wenn es einige nicht glauben).

Doch zum einen bereitet uns grundsätzlich immer noch die Stromerzeugung Kopfzerbrechen. Zum anderen ist der Energieaufwand bei der Produktion von Elektroautos weiterhin extrem hoch (Karbon, Batterien) und die chemischen Stoffe und seltenen Erden, die zu einer Elektroauto-Produktion zwingend notwendig sind, haben ebenfalls einen hohen Stellenwert in Richtung Abhängigkeit.

Wir wollen uns weitestgehend unabhängig von Öl machen, machen uns aber abhängig von beispielsweise seltenen Erden, die, wie der Name schon sagt, ebenfalls selten sind und hauptsächlich nur von einer Nation dieser Erde kontrolliert werden: China. Die Ausführungen über dieses Risiko erspare ich uns jetzt freundlicherweise – hier kann sich jeder einzelne Gedanken darüber machen.

Feinstaub-Alarm in Stuttgart – von wegen!

Und dann ist da noch die Sache mit dem Feinstaub-Alarm in Stuttgart, unserem Redaktions-Hauptsitz. Die Stadt, die nachts bald Tempo 30 auf ihrer Hauptverkehrsader einführt, gaukelte jedem die volle Katastrophe vor: HILFE! Die Feinstaub-Grenzwerte sind plötzlich so hoch – dreißig Prozent höher als Norm – dass wir unsere Bevölkerung bitten, für ein paar Tage kein Auto mehr zu bewegen! Eine lustige Randgeschichte dabei ist, dass einige Regierungsangehörige und sonstige Mitentscheider sich ebenfalls nicht daran gehalten haben. Frei nach dem Motto: „Das Volk soll sich dran halten, wir haben wichtige Termine“. Klar, wer will auch schon im Januar mit dem Fahrrad in den Landtag oder ins Rathaus fahren.

Doch es kommt noch viel besser: laut unserer geliebten Stuttgarter Zeitung waren die Messwerte falsch. Da kann auch ich mir ein tagelanges Lachen gepaart mit hoffnungslosem Kopfschütteln einfach nicht verkneifen. „Gravimetrische Messungen“ seien erst vor ein paar Tagen vorgelegt worden, davor wurde irgendwie anders gemessen. Egal, jedenfalls ist das Ergebnis, dass die Inversionswetterlage die Messungen um bis zu dreißig Prozent – also genau um den Wert der Überschreitung – nach oben schnellen ließ. Allein dies ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, denn: wie viel Erfahrung haben denn diese Menschen/Forscher/Beamten/Ökoaktivisten/Spaßbremsen/Flachzangen, die am Neckartor seit Jahren ihre Messanlage aufgebaut haben? Sind das Hilfskräfte oder einfach nur Dilettanten?

Doch es geht noch weiter: Laut der Aussage des Unternehmens, die die Messungen durchführt, habe auch das Streusalz zu den hohen Werten beigetragen. Ohne jetzt ein neues Thema über den verschwenderischen Umgang mit dem Streusalz und der dadurch entstehenden Umweltverschmutzung aufzumachen – ach, zitieren wir einfach:

„Der zu hohe Wert von 68 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter Luft am 18. Januar sei durch eine hohe Streusalzkonzentration von 27 Mikrogramm verursacht worden. Nach Abzug dieses Anteils liege der Tagesmittelwert bei 41 Mikrogramm und damit unter dem Limit von 50 Mikrogramm.“

Dass in Stuttgart der Feinstaub natürlich einmal durch die Diesel-Fahrzeuge und den Warenverkehr (ebenfalls Diesel) und andererseits durch die außergewöhnliche Kessel-Lage im Bundesdurchschnitt überdurchschnittlich hoch ist, ist doch klar! Nur bitte, bitte: nicht übertreiben. Wir rechnen damit, dass die Dieselfahrzeuge in Zukunft abnehmen werden (auch ohne Umweltplakette – ohje, auch wieder solch ein Thema).

Dann wird alles gut. Naja, ein kleiner Teil wird gut.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 29 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

7 Gedanken zu „Vor der Linse: BMW i3, die Misere der E-Mobilität und der Schwindel beim Feinstaub-Alarm

  • 14. Februar 2016 um 10:17
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    Sorry. wenn man schon emotional gegen e-mobilität ist sollte man zumindest halbwegs bei richtigen fakten bleiben. der verkehr benötigt etwas mehr an energie als die heizung in deutschland 28% zu 22,5% also kein faktor 1000 den die heizung laut ihrem artikel mehr bräuchte. bestenfalls also ein faktor 1 zu lasten des verkehrs. auch andere (verkaufs)zahlen scheinen ähnlich „gut“ recherchiert zu sein.

  • 14. Februar 2016 um 10:35
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    Hallo Herr Vogel, ich bin nicht emotional gegen e-Mobilität. Zudem spreche ich nicht von dem Verkehr allgemein, sondern vom privaten Individualverkehr – das ist ein großer Unterschied. Auch wenn der Faktor 1000 natürlich übertrieben ist.
    Die Zulassungszahlen des i3 und i8 können Sie beim KBA nachlesen. Die Messwerte des Feinstaub-Alarmes hat die Stuttgarter Zeitung aufgegriffen.

  • 14. Februar 2016 um 10:45
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    Also der saure Regen kam vom Schwefel. Und dieser hat sich nicht einfach wieder aufgelöst, sondern ist durch Entschwefelung bzw. Schwefelfilter wieder verhindert worden.
    Das Ozonloch kam hauptsächlich durch FCKW und nicht durch CO2. CO2 begünstigt den Treibhauseffekt. Hat nichts mit dem Ozonloch zu tun.
    Der Erdölverbrauch geht zu ca. 80% in den Verkehr, davon mehr als die Hälfte in die PKWs. Wo der Autor den Faktor 1000 her hat, würde mich interessieren.

  • 14. Februar 2016 um 12:26
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    Herr Brodbeck, ich muss sagen, sehr schlecht recherchiert. Sie beginnen schon mit der Aussage, dass sämtliche elektrisch betriebene Autos nicht ansehnlich sind und für den Alltag nicht brauchbar sind. Hiermit bekommen sie ihr HAHAHAHA zurück. Sie schließen von ihrem i-Konzept auf alle anderen Fahrzeuge. Andere Modelle von anderen Herstellern im Netz zu finden überlasse ich ihnen – machen sie mal ihre Arbeit.
    Komisch finde ich auch, dass ihre seltenen Erden nur in China vorhanden sind. Sie vergessen hier die größte Lagerstätte in Bolivien (Südamerika), gefolgt von Argentinien und Chile. Desweiteren gibt es noch große Vorkommen in Europa.
    Zu guter (schlechter) letzt darf ich sie darauf hinweisen, dass nicht die Inversionswetterlage an der schlechten Luft in Stuttgart – und vielen anderen Städten auch – Schuld ist. Eine Inversionswetterlage verursacht keine Luftverschmutzung! Sie lässt nur die Verlagerung des Drecks in andere Gebiete nicht zu!
    Sie kritisieren zudem auch die Position der Messstation am Neckartor. Dahingehend möchte ich sie fragen wo man Messungen machen sollte um ihrer Meinung nach „richtige“ Ergebnisse zu bekommen?

    Alles in allem ergibt sich mir folgende Schlussfolgerung zu ihrem Bericht: Sie kritisieren und machen alles schlecht, liefern aber keine Lösungsansätze es besser zu machen. Noch lachen sie, aber wenn sie so weitermachen, wird ihnen bald die Luft dazu ausgehen!

  • 14. Februar 2016 um 12:55
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    Also ich finde auch, dass die Zahlen zum Ölverbrauch sehr zweifelhaft sind, ebenso der Faktor 1000!!! Aber es ist ja erkennbar, dass dieser stilistisch überspitzt dargestellt ist, das habe ich schon verstanden. Die Sache mit dem Feinstaub-Alarm ist unglaublich!

  • 14. Februar 2016 um 15:01
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    Danke für diesen Kommentar. Schon lange nicht mehr habe ich einen derart grundlos überheblichen und grenzenlos unreifen Kommentar wie dieses Pamphlet von Benjamin Brodbeck gelesen. Dieses Geplapper kann nun wirklich kein Mensch jenseits der Frischlingsstadium/postpubertärer Selbstüberschätzung als ernsthaftes Schriftstück ansehen.

    Als Ausschnitt einer satirischen Betrachtung (beispielsweise „Die Ansichten des Diederich Heßling im 21. Jahrhundert“) könnte das ein Monolog sein, der den begrenzten Horizont eines Studenten in einer schlagenden Verbindung ironisch betrachtet. Aber erst durch eine Einfassung in den Beschriebenen Kontext kann man dem Text eine gewisse Sinnhaftigkeit entlocken! 😮

  • 14. Februar 2016 um 17:44
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    Ein simpler Vergleich: Erklären Sie mal in einem Schwellenland jemandem, dass er den Müll trennen soll. Jedes Stück auf seinen erneute Verwertung hin bewusst betrachten? Er greift sich an den Kopf.
    In Europa ist diese Mühe weitgehend akzeptiert.

    Zur Alttagstauglichkeit (und gemeint ist hier ja wohl in erster Linie der Weg zur Arbeit ggf. mit Umwegen und nicht die Ausnahme Urlaub). Und wir betrachten die ja wohl nicht unerhebliche Gruppe derer, die über einen steckdosenausrüstbaren/-ausgerüsteten Standplatz verfügen
    Dass es eine unzumutbare Mühe sein soll, sich werktäglich zu überlegen, ob man wirklich mehr als 100 Kilometer fährt, ist durch diese unseligen Riesentanks von 60 Litern in Autos entstanden.
    Interessant: Als der Smart 1999 auf den Markt kam, hatte der aus Platzgründen einen 21-Liter-Tank.
    Gejammert hat aber niemand, dass der doppelt oder drei Mal so oft tanken musste.
    Nach der Arbeit den Stecker in die Steckdose stecken und bei gelegentlich längeren Fahrten auf dem Range Extender im „i3“ zu vertrauen oder einen Ladehalt einzubauen, das ist in etwa so aufwändig, wie sich an die Mülltrennung zu gewöhnen.
    Man(n) müsste nur wollen. Weil viele nicht wollen, bemühen sie immer wieder die gleichen Ausreden.

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