Artega GT (2012)

Das Sportcoupé Artega GT wird von der nordrhein-westfälichen Sportwagenmanufaktur Artega seit 2010 in Handarbeit in Kleinserie aufgelegt. 2012 brachte ein Facelift vor allem neues Touchscreen-Infotainment und eine überarbeitete Mittelkonsole, doch auch an Fahrwerk und Bremsen wurden neue Abstimmungen vorgenommen. Fahrwerk und Motorisierung blieben unverändert. Auf dem Genfer Autosalon 2012 war das aktuelle Modell des eleganten Leichtathleten zu bewundern.


Artega GT (2012)
Artega GT (2012)

Preis und Verbrauch

Der Anschaffungspreis für den Artega GT beträgt laut Herstellerangabe 88.500 Euro inklusive Mehrwertsteuer – überraschend niedrig für ein handgefertigtes Manufaktur-Auto. Der Verbrauch im EU-Normzyklus liegt 9,6 Liter pro 100 Kilometer und kann als leistungsangemessen bezeichnet werden. Innerorts erreicht der Artega GT Verbrauchswerte von 13,7 Litern pro 100 Kilometer. Pro Kilometer werden durchschnittlich 223 Gramm CO2 freigesetzt (innerorts: 318 Gramm, außerorts 167 Gramm).

Motor und Antrieb

Der Artega GT wird auch nach dem Facelift 2012 vom gewohnten direkteinspritzenden V6-Motor angetrieben, der im Heck untergebracht ist. Der 3,6-Liter-Motor stellt eine Maximalleistung von 300 PS (220 kW) zur Verfügung. Für die Kraftübertragung auf die Hinterräder sorgt ein 6-Gang-Direktschaltgetriebe.

Fahrleistungen

Der Topspeed des Artega GT liegt bei 270 Stundenkilometern. Derartige Geschwindigkeiten lassen sich zwar nur auf der Rennpiste ausreizen, doch im Alltag dürfte auch das Sprintvermögen des agilen Westfalen seinen Piloten Freude bereiten: In nur 4,8 Sekunden beschleunigt der Artega GT von 0 auf 100 Stundenkilometer und kann damit mit den Sportcoupés anderer Marken locker mithalten. Dank der konsequenten Leichtbauweise, in der viel Carbon und kohlefaserverstärkter Kunststoff über einem Aluminiumrahmen verbaut wurden, beträgt sein Leergewicht nur 1285 Kilogramm.

Fazit: Artega GT

Der Artega GT besticht durch sein extravagantes Design, das unter der Federführung Henrik Fiskers entstand, der auch für den Aston Martin Vantage und den BMW Z8 verantwortlich zeichnet, und seine exzellenten Fahrleistungen. Verbrauch und Anschaffungspreis erscheinen angesichts der aufwändigen Herstellung in Handarbeit und der kraftvollen V6-Motorisierung erstaunlich moderat – eine attraktive Alternative zu Porsche, BMW & Co.

Weblinks: Artega GT

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