Elektromobilität: Opel Ampera Test – ADAC prüft den Hoffnungsträger auf Herz und Nieren

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Der ADAC hat den Opel Ampera einen Test unterzogen – Gesamtnote 2,1. Eigentlich sollte der Opel Ampera das neue Aushängeschild der Rüsselsheimer Autobauer werden, doch nach den Schlagzeilen in den USA, wo das Schwestermodell (Chevrolet Volt) nach Crashversuchen in Brand geraten war, verzögert sich die Markteinführung des neuen Opel Ampera.


Elektromobilität: Opel Ampera Test - ADAC prüft den Hoffnungsträger auf Herz und Nieren
Elektromobilität: Opel Ampera Test - ADAC prüft den Hoffnungsträger auf Herz und Nieren

Der ADAC tritt gerne als Verbraucherschutzinstitution auf und das macht er im Beriech Mobilität sehr zuverlässig, jetzt wurde der Opel Ampera getestet und von den Fachleuten des ADAC einem technischen Test unterzogen. Das Gesamtergebnis lässt sich so zusammenfassen: Der Opel Ampera ist ein alltagstaugliches Elektroauto, das mit einer hohen Reichweite und einen sehr günstigem Verbrauch aufwarten kann. Die Gesamtnote des ADAC Test wurde von den Prüfingenieuren auf 2,1 festgelegt, die Note setzt sich aus vielen Einzelbewertungen zusammen, die wir hier zum Download anbieten. In der Kategorie Umwelt, wohl die Kategorie die für den neuen Ampera am interessantesten ist, erhielt der Opel die Note 1,3.

Galerie: Genf 2011 Opel Prsentiert Das Elektroauto Opel Ampera Mit Serienreife

Genf 2011 Opel Prsentiert Das Elektroauto Opel Ampera Mit Serienreife
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Schade, das man auch beim ADAC nicht sauber differenziert und den neuen Opel Ampera als ein Elektroauto bezeichnet. Defacto ist der Ampera ein serieller Hybrid, denn das Fahrzeug wird nur auf den ersten 50 Kilometern batterieelektrisch betrieben, dann springt eine Verbrennungsmotor an und erzeugt die notwendige elektrische Energie an Board, um die E-Maschine zu betreiben.

Diese falsche Einordung haben wir auf emissionslos.com schon oft kritisiert, daher wollen wir das hier gar nicht weiter ausführen, genau genommen ist der Opel Ampera ein Range Extender Vehicle (REV). Der Preis des Basismodells beginnt 48.000 Euro wann die tatsächliche Markteinführung sein wird ist derzeit noch ungewiss, zuerst müssen die jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit den abgebrannten Chevrolet Volt genau untersucht werden.

5 Gedanken zu „Elektromobilität: Opel Ampera Test – ADAC prüft den Hoffnungsträger auf Herz und Nieren

  • 30. Dezember 2011 um 13:50
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    bin mir nicht ganz sicher ob ich dem so zustimme… ihr schreibt, dass der opel ampera nur ein serieller hybrid und kein reines elektro-auto ist.
    der antrieb geht jedoch immer vom elektromotor aus, die reichweite wird zusätzlich durch den range extender verlängert.
    ob das von nem verbrennungsgenerator (kein motor) bzw. in zukunft von gas oder wassersoff passiert ist imho egal. so gesehen hat der adac-bericht die richtige kategorisierung vorgenommen…

  • 30. Dezember 2011 um 14:59
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    Hallo Peter,

    ein reines Elektroauto ist der Opel Ampera aber sicher auch nicht. Schließlich wird nach wie vor fossiler Kraftstoff verbrannt, um die nötige Energie bereitzustellen. IM Prinzip haben die Opelaner einfach das schon seit Jahren erfolgreiche Konzept im Schiffsbau auf die Straße umgesetzt.

    Nach meiner persönlichen Meinung ist das Opel Konzept ein serieller Hybrid, auch die Wikipedia Definition würde ich so verstehen. So wie Opel das Auto in der Werbung darstellt „Elektroauto mit 500 Kilometern Reichweite“ finde ich es für Verbraucher auf jeden Fall Irreführend.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hybridelektrokraftfahrzeug#Serieller_Hybrid

  • 7. Januar 2012 um 17:54
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    Der Opel Ampera ist kein reines elektroauto aber kann auch als reines elektroauto verwendet werden (weil es auf den ersten 50 Kilometern batterieelektrisch betrieben werden kann), soweit ich die ganzen beschreibungen verstanden habe. Die Kategorie Umwelt ist wie oben schon erwähnt auch sehr interessant

    Die hohe Reichweite und der günstige Verbrauch wären für mich zwei entscheidende punkte.

    Was ich nicht ganz verstehe ist wieso der co2 ausstoß beim test als niedrig eingestuft wird… Ich dachte es gibt bei elektroautos 0 Co2 ausstoß.

  • 8. Januar 2012 um 09:20
    Permalink

    Das ist deswegen nicht richtig, weil das komplexe Getriebe des Ampera mit seinen drei Kupplungen einen direkten Durchgriff des Verbrenners auf die Antriebsräder erlaubt. Um die Definition eines Hybriden zu erfüllen, wäre das allerdings gar nicht notwendig, das tut er auch so. Der Ampera ist ein serieller Plugin-Hybrid mit temporärer Leistungsverzweigung. Leider ist der ADAC-Test der einzige, der auf günstige Verbrauchswerte kommt, die Realität sieht leider anders aus: Hoher Stromverbrauch, hoher Benzinverbrauch; Übersicht hier: http://tinyurl.com/88zhdg8

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