Infiniti Q60 Black S Konzept ist ein 500 PS Monster mit F1 KERS Hybrid

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Schon der Infiniti Q60 S ist ein feines Sportcoupé mit überraschend viel Alltagsleistung. Um aber die Lücke zu AMG oder M zu schließen, benötigt es noch ein bisschen mehr. Im Rahmen des Genfer Automobilsalons zeigen die Japaner das Infiniti Q60 Black S Konzept mit 500 PS und Formel 1 Technologie aus ihrem Renault-Renner, das ziemlich böse schaut.


Galerie: Infiniti Q60 Black S Premiere in Genf 2017

Infiniti Q60 Black S Premiere in Genf 2017
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Infiniti Q60 Black S Premiere in Genf 2017

Was hat das denn mit Formel 1 zu tun?

Der durchschnittliche Infiniti-Käufer wird wahrscheinlich ein bisschen verwirrt sein, denn was soll denn dieser getunte Infiniti Q60 mit Formel 1 zu tun haben?

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Kurz gesagt: Infiniti ist die Luxusmarke von Nissan. Nissan ist in einer globalen Allianz mit Renault (Renault-Nissan Alliance). Diese wiederum unterhält einen Formel 1 Stall unter dem Renault Namen. Technologietransfers sind aber logischerweise allen Marken des Konzerns vorbehalten.

Danach werden Technologien, die bei Renault und Renault F1 entwickelt und ausgearbeitet werden, auch Infiniti zur Verfügung gestellt. So unter anderem auch das KERS-Hybrid-System. Infiniti würde gut daran tun, dies auch in der Realität umzusetzen, um nicht nur dem Marketing Früchte zu tragen.

Infiniti Q60 Black S Konzept aus Need For Speed Underground

Das Konzeptfahrzeug basiert auf dem Serien-Q60 und bekommt à la Need For Speed Underground die volle Packung Aggression. Schließlich muss er AMG und M ja das Fürchten lehren. Alle Anbauteile – Flügel und Klappen so weit das Auge reicht – sind aus Carbon, 21 Zoll Felgen geben ihm genügend Standfestigkeit.

Um dem Need For Speed Underground-Flair absolut gerecht zu werden, sind die Endrohre des Monsters nicht nur aus Titan, sondern auch mit einer blaufarbigen Legierung versehen. Coooool.Infiniti-Project-Black-S-Infiniti-Q60-Sport-KERS-Infiniti-Renault-F1-AUTOmativ.de-Autosalon-Genf-2017

500 Hybrid-PS und mehr

Infiniti arbeitet noch an der Antriebstechnik, aber das Grundkonzept sollte feststehen: der 3.0 Liter Twin-Turbo-V6 mit 405 PS aus dem Q60 S soll in Kombination mit einem E-System, das dem des Formel 1-KERS sehr nahe kommt, rund 500 PS auf alle vier Räder stemmen. Angesichts der Tatsache, dass der V6-Motor noch bei Weitem nicht ausgereizt sein wird, könnten auch Leistungszahlen jenseits der 550 bis 600 PS möglich sein. Dann wären wir auf Augenhöhe mit den Top-Modellen der Affalterbacher.

KERS kann ein kinetischer Energiespeicher sein. Das heißt, die Energie, die beim Bremsen aufgefangen wird, speichert ein Flugrad. Diese rotierende Energie kann kurzfristig abgegeben werden wenn sie benötigt wird. Das Konzept ist bekannt von einzelnen Langstreckenrennen-Fahrzeugen.

Das dachten wir. Aber der Hybridantrieb des Infinit Q60 Black S ist ein alltagstauglicherer Hybridantrieb. Er wird in der Formel 1 öfter angewendet und speist in Akkus Energie ein, die beim Bremsen gewonnen wird. Auch wird die Wärme, die beim Bremsen entsteht genutzt. Exotischen Hypercars, wie beispielsweise dem McLaren P1 oder dem Porsche 918 Spyder nutzen im Prinzip genau die selbe Technik.

Sollte das Auto irgendwann den Serienstand erreichen, wäre es der erste Sportwagen mit F1 KERS System zu einem halbwegs anständigen Preis. Mal sehen. Klar wissen wir auch, dass Infiniti zum Beispiel schon das unglaublich starke Q50 Eau Rouge Konzept vorgestellt hatte, das über den Nissan GT-R Motor verfügte, es aber nie zur Serienproduktion kam.

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Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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