Porsche 911 GT3 Cup: Erste Bilder und technische Daten des neuen GT3 Cup

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Porsche bringt den neuen Porsche 911 GT3 Cup auf den Markt, der Einstiegspreis des neuen Rennsportmodells beginnt bei 181.200 Euro zzgl.länderspezifischer Mehrwertsteuer. Der Rennbolide wird 2013 zunächst ausschließlich im Markenpokal Porsche Mobil 1 Supercup zum Einsatz kommen. Die Weltpremiere findet im Entwicklungszentrum Weissach im Rahmen der Motorsport-Saisonabschlussfeier „Night of Champions“ statt. Erste Bilder des neuen Porsche 911 GT3 Cup sind heute veröffentlicht worden.


Porsche 911 GT3 Cup technische Daten

Das Fahrzeug wurde kompromisslos für die Rennstrecke entwickelt, dass wird schon beim ersten Blick in den äußerst puristischen Innenraum klar. Im Heck arbeitet ein 3,8 Liter großer Sechs-Zylinder-Boxermotor mit 460 PS (338 kW). Der rote Bereich des Drehzahlmessers beginnt bei 8.500 Umdrehungen pro Minute.

Galerie: Porsche 911 GT3 Cup (2013)

Porsche 911 GT3 Cup (2013)
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Im Vergleich zum Vorgänger ist das ein Plus von nur zehn Pferdestärken. Soweit die bisherigen Angaben zu den technischen Daten des neuen 911 GT3 Cup. Zu den detaillierten Fahrleistungen waren bis Redaktionsschluss noch keine konkreten Daten verfügbar.

Cockpit 911 GT3 Cup
Cockpit 911 GT3 Cup © Porsche

Klauenschaltgetriebe mit Schaltwippen

Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgangklauengetriebe, die Gangwahl wird erstmals in einem Porsche Markenpokalfahrzeug mittels Schaltwippen am Lenkrad angefordert. Die Kraftübertragung erfolgt ausschließlich über die Hinterräder.

Der 911 GT3 Cup steht auf neu entwickelten 18-Zoll großen Rennfelgen mit Rennslicks von Michelin. Sie sind vorne 27 und hinten 31 Zentimeter breit. Der Zentralverschluss für das schnelle Wechseln versteht sich von selbst.

Neuer Porsche 911 GT3 Cup technische Daten
Neuer Porsche 911 GT3 Cup technische Daten: Der Rennwagen leistet 460 PS und der Motor kann bis zu 8.500 Umdrehungen pro Minute vertragen

Neue Rennbremsanlage

Der 911 GT3 Cup soll den weltweiten Erfolg bei Langstreckenrennen fortführen, dazu gehört neben dem Beschleunigen vor allem auch das Bremsen. Alle vier Stahl-Bremsscheiben haben einen Durchmesser von 38 Zentimetern. Vorne verzögern Sechskolben-Aluminium-Monobloc-Rennbremssättel den 911 GT3 Cup, und hinten ist die gleiche Anlage mit vier Kolben im Einsatz.

Ausgereiftes Sicherheitskonzept

Der Sicherheit der Piloten wurde besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ein völlig neu berechneter Überrollkäfig schützt bei Überschlägen und Kollisionen. Für den direkten Schutz des Fahrers gibt es einen neuen stark ausgeformten Rennschaltensitz, der Kopf- und Schulterbereich des Fahrers schützt. Spezielle Polster lassen sich perfekt an die Körperform anpassen. Für den Notfall erleichtert Rettungsluke im Dach die Erstversorgung und Bergung verunfallter Rennfahrer.

„Der neue 911 GT3 Cup ist im Grenzbereich deutlich einfacher zu fahren“, sagt Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, der maßgeblich an der Entwicklung des neuen Fahrzeugs beteiligt war. „Das Auto ist hervorragend ausbalanciert. Die neue Achsgeometrie wirkt sich äußerst positiv auf das Fahrverhalten aus. Obendrein macht der neue Cup-Elfer jede Menge Spaß.“

Dicht an der Serie

Das ist die Devise bei Porsche Motorsport. Die Wagen werden im Entwicklungsstandort Weissach entwickelt, genauer gesagt in der Porsche Motorsportabteilung in Flacht. Produziert werden sie jedoch am normalen Band in Stuttgart Zuffenhausen, dort wo auch die anderen 911er in Serie vom Band rollen. Vor der Auslieferung des 181.000 Euro teuren Rennbolliden werden alle Porsche 911 Carrera GT3 Cup von einem Werksfahrer auf Herz und Nieren getestet.

Weblinks: Porsche 911 GT3 Cup

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