Saphe Drive Pro: Test des Verkehrsalarm-Flaggschiff mit Monats- oder Jahresabo

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Was haben wir für böse Nachrichten als Reaktion auf unseren letzten Test des Saphe Drive Pro Blitzerwarners und Verkehrsalarm bekommen: Ja, wir wissen, dass Blitzerwarner – aufgrund eines jüngsten Urteils – in Deutschland nicht erlaubt sind, Verkehrsalarme hingegen schon. Neben Ooono Verkehrsalarmen hatten wir auch schon alle Saphe Geräte im ausführlichen Test. Seit Ende des letzten Jahres hat das Startup neben Saphe MC, One+ und Drive Mini einen neuen, noch größeren Verkehrsalarm im Angebot: Den Saphe Drive Pro. Er kommt mit einem größeren Display und einem erhöhten Funktionsumfang. Aber eben auch mit einem Abomodell. Was das Gerät mehr kann, ob es sich lohnt und wie man Blitzerwarner bzw. Verkehrsalarme richtig einsetzt lesen und sehen Sie im Folgenden.

Erste Frage, wichtigste Frage: Sind Blitzerwarner illegal?

Die ausführliche Erklärung dazu haben wir hier schon beschrieben. Zusammengefasst lässt sich aber sagen: Das Verkehrsministerium befürwortet die Verwendung von Verkehrsalarmen, da diese die Sicherheit erhöhen können.

Die Verwendung von Blitzer-Warnern oder -Apps während der Fahrt ist jedoch illegal und wird mit einem Bußgeld von 75 Euro geahndet. Eine frühere Gesetzeslücke, die es erlaubte, Blitzer-Apps zu nutzen, wenn Mitfahrer den Fahrer darüber informieren, wurde durch ein Gerichtsurteil geschlossen. Um legal zu bleiben, sollten Autofahrer den Verkehrsalarm verwenden und die Blitzer-Warnfunktion deaktivieren.

Sie können sich außerhalb des Autos frei mit Blitzer-Apps oder -Warnern bewegen, z. B. als Fußgänger oder Radfahrer. Die individuelle Entscheidung, ob man das Risiko eingehen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Aber eine spezielle, neue Funktion macht das Gerät tatsächlich legal.

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Mit der App kann man jetzt auch navigieren. Die Navigationsfunktion ist jedoch bzgl. des Umfangs mit Google Maps nicht zu vergleichen.

Automatisches Deaktivieren der Blitzerwarnfunktion

Eine spezielle Funktion des Saphe Drive Pro erlaubt es deshalb, ddie Blitzer-Warnfunktion automatisch zu deaktivieren, sobald das Auto in Bewegung gesetzt wird. Dadurch wird der Fahrer vor Bußgeldern geschützt. Außerhalb des Autos kann die Blitzer-Warnfunktion jedoch weiterhin genutzt werden, zum Beispiel von Fußgängern, Radfahrern oder anderen nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern.

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Der Saphe Drive Pro fügt sich gut in das Interieur des Kia Sportage ein. Angesichts seiner Größe ist er allerdings sehr offensichtlich und sehr präsent. Eine zweite Geschwindigkeitsanzeige – bei heutzutage immer genauer laufenden Tachometern – ist eigentlich nicht notwendig.

Saphe Drive Pro mit größerem Display und mehr Funktionen

Der Saphe Drive Pro ist ein Verkehrsalarm, der Autofahrern dabei hilft, sicherer und entspannter zu fahren. Das Gerät empfängt Echtzeit-Informationen über Gefahrenstellen wie Stauenden, Unfallstellen oder Baustellen und warnt den Fahrer akustisch und visuell vor bevorstehenden Gefahren.

Der Verkehrsalarm ist einfach zu bedienen und kann schnell und einfach im Auto montiert werden. Mit einer Magnetbefestigung lässt sich das Gerät sicher und stabil an der Windschutzscheibe oder dem Armaturenbrett anbringen. Das Saphe Drive Pro kann auch drahtlos mit dem Smartphone verbunden werden, um zusätzliche Funktionen zu nutzen. Nur aufpassen: So präsent wie auf unseren Bildern sollte er im besten Fall nicht montiert werden.

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Das 1,54 Zoll große Display zeigt während der Fahrt deutlich mehr Informationen an, als das Display des Saphe Drive Mini. Neben der Anzeige von zukünftigen Warnungen und der aktuellen Geschwindigkeit zeigt das Display auch an, wann der Akku aufgeladen werden muss, wenn das GPS-Signal zu schwach ist oder wenn die Datenverbindung fehlt.

Daten und Fakten im Überblick

  • Größe: 59,5 x 36 x 15 mm
  • Gewicht: 115 g
  • Batterie: Wiederaufladbare Lithium-Ionen
  • Aufladen: ca. 6-7 Mal im Jahr
  • Verpackungsinhalt: Saphe Drive Pro, Saphe Drive Klebepads, zwei Halterungen
  • Hinweis: Das Ladekabel wird nicht mitgeliefert.
  • Saphe ist nicht kompatibel mit einigen Google Services Huawei Smartphones sowie Windows Smartphones.

Meldung von Gefahrenstellen

Eine praktische Funktion des Saphe Drive Pro ist die Möglichkeit, eigene Gefahrenstellen in der Umgebung zu melden. Dadurch können Autofahrer dazu beitragen, andere Verkehrsteilnehmer zu warnen und so zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen.

Saphe Drive Pro: Preis und Kosten

Der Saphe Drive Pro kostet einmalig 39,95 Euro und erfordert ein Abonnement-Vertrag für Saphe Premium von 2,99 Euro monatlich oder 29,99 Euro jährlich. Saphe Premium gibt dabei Zugriff auf die Navigationsfunktion und Kopplung mit Apple CarPlay und Android Auto.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 33 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen und Unternehmen zum Ausdruck.

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