Nissan Leaf (2010)

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Elektroauto: Wenn das US-amerikanische ?Time Magazine? ein Elektroauto unter die ?50 besten Erfindungen des Jahres? einreiht, ist die Neugier geweckt. Der Nissan Leaf sollte zuerst 2010 seine Markteinführung in Europa erleben, doch der Start des Kompakt-Stromers verzögerte sich: Erst ab Oktober 2011 soll man auch in Deutschland den Leaf kaufen können.

Galerie: Nissan Leaf 2010

Nissan Leaf 2010
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Auffällig unauffällig

Sein konservatives Äußeres verdankt der Fünftürer einer Marketingüberlegung: Man wolle keine Interessenten, die einen Nissan Leaf kaufen möchten, mit allzu innovativem Design verschrecken, so der Hersteller. Trotzdem wirkt der emissionsfreie Japaner nicht behäbig. Dafür sorgen die aerodynamische Karosserie und die kurze, lediglich mit einem Mini-Kühlergrill versehene Frontpartie, die das Fahrzeug als Elektroauto kenntlich machen: Wo ein Verbrennungsmotor fehlt, verringert sich der Kühlbedarf.

Einen futuristischen Touch liefern die große Frontscheibe, die langgezogenen LED-Scheinwerfer und der schräge Schnitt der Seitenfenster – der Gesamteindruck signalisiert, dass man es hier mit einem Stück Zukunftstechnologie zu tun hat. Ein Blick ins Innere bestätigt diesen Eindruck: digitale Anzeigen überall – nebst ein paar Extras in der Mittelkonsole, beispielsweise einem Navi, das die nächste Stromtankstelle und die aktuelle Reichweite der Akkus anzeigt.

Akku-Power für 160 Kilometer

Die neuartigen Lithium-Ionen-Akkus sollen den Fünftürer 160 Kilometer weit bringen – das reicht etwa von Hamburg bis Hannover. In 30 Minuten Ladezeit an der Schnelladestation sind 80 % der Kapazität wiederhergestellt. Rein rechnerisch sind so weitere hundertachtundzwanzig Kilometer gesichert. Am Haushaltsstrom angeschlossen, dauert es acht Stunden, bis der Nissan Leaf Reichweite wiederhergestellt und seine Akkuzellen vollständig wieder aufgeladen hat.

Der relativ limitierte Akkuradius und die lange Ladezeit eignen den Stromer vor allem für den Stadt- und Pendelverkehr. Ob der Nissan Leaf Reichweite genug für eine lange Urlaubsfahrt aufbringt, hängt von der Geduld des Benutzers ab – und vom E-Tankstellennetz.

Zukunftstauglichkeit zeigt sich auch in den Details des Fahrzeugs: Der Akkuladestand lässt sich via Handy abrufen, und die Klimaanlage kann ebenfalls per Mobiltelefon aktiviert werden, solange der Leaf am Netzstrom hängt. So wird der Innenraum während der Ladezeit klimatisiert und die Klimaanlage verbraucht im Betrieb keine Energie. Dass der Nissan Leaf Reichweite gewinnt, wo er Strom spart, versteht sich – LED-Scheinwerfer gehören deshalb zur Grundausstattung.

Wer einen Nissan Leaf kaufen möchte, muss sich noch bis Oktober 2011 gedulden. Dann aber, so der Hersteller, sei der elektrifizierte Japaner auch in Europa zu haben.

Technische Daten Nissan Leaf

Preis: —
Verbrauch: —
CO2 Emission: —
Typ: —
Leistung: —
Drehmoment: —
Beschleunigung 0-100 km/h: —
Höchstgeschwindigkeit: —

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