McLaren: 1 Milliarde Investment, diese Modelle kommen bis 2022 – ein Besuch

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McLaren wird in den nächsten sechs Jahren sechzehn neue Modelle auf den Markt schieben. Und während der 3,8-Liter-V8 immer Kern von McLaren bleiben wird, will das Headquarter in Woking, UK, eine Milliarde in die Entwicklung von neuen Motoren investieren – vor allem in kleinere Motoren, viele Hybrid-Lösungen und einen rein elektrischen Supersportwagen bis 2022. Wenn die Technologien so ausgefuchst werden wie bislang und wie die Spiegel-Aerodynamik beim McLaren 650 S GT3 (Titelbild), freuen wir uns riesig auf die Briten.


Galerie: McLaren auf dem Autosalon Genf 2016

McLaren auf dem Autosalon Genf 2016
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McLaren auf dem Autosalon Genf 2016

Diese McLaren-Modelle kommen bis 2022

McLaren verkauft seine Fahrzeuge im Moment wie warme Semmeln – vor allem die höchst profitablen Sonderserien werden den Briten derzeit aus den Händen gerissen. Die Sonderabteilung McLaren Special Operations ist geradezu überfordert, doch die Leitungsebene schaltet noch einen Gang höher, nachdem das abgeschlossene Geschäftsjahr schon jetzt Gewinn einbrachte.

Genau gesagt sind es 1,4 Milliarden, die McLaren in den nächsten sechs Jahren – bis 2022 – investieren will. Welche Modelle da unter anderem kommen werden?

McLaren 570S Spider nächstes Jahr

Die offene Version des McLaren 570S kommt nächstes Jahr zu den Händlern – pünktlich zum Frühlingsbeginn. Preise stehen natürlich noch nicht fest. Aber dies macht nur einen ganz geringen Anteil an der Strategie bis 2022 aus.

50 Prozent Hybrid-Fahrzeuge

McLaren will bis 2022 mehr als die Hälfte seiner Fahrzeugflotte mit Hybrid-Technologie ausstatten. Das ist ein ambitioniertes Ziel – vor allem für solch eine kleine Sportwagenschmiede.

Lang lebe der Long Tail

Seit dem atemberaubend schönen Mclaren 675LT und seinem offenen Pendant, die sich beide so schnell ausverkauften, dass McLaren sich überlegt, weitere Long Tail Modelle zu entwickeln. Oder alles Long Tail zu machen und eine Unterfirma zu gründen.

Ein reines Elektroauto, sorry, Elektro-Hypercar natürlich

Ein Elektrosportwagen ist nur ein weiterer Schritt nach den ganzen Hybriden. Und seit Audi den R8 E-Tron vorgestellt hat – mit großen Aussichten auf mehr – scheint die Ankündigung von McLaren natürlich nicht als große Überraschung.

Doch was erstaunlich ist: Mclaren will einen zweiten McLaren P1 bauen – nur eben rein elektrisch. Das heißt: 1.000+ Plus PS. Da bekommt der Insane-Button von Elon Musk und seinen Tesla-Fahrzeugen fast schon Kindergarten-ähnliche Interpretation. Aber wir sind ja auch noch längst nicht im Jahr 2022. Zum Glück.

Einen kleineren Motor

Möglicherweise einen Sechszylinder (TTV6)? Keine Ahnung, aber sicher ist, dass der V8 immer da sein wird – ganz egal was kommt. Und da ist noch ein bisschen Luft nach oben, denn im P1 produziert das Aggregat 727 PS, diese „Rein-Leistung“ haben wir bislang noch in keinem anderen Fahrzeug von McLaren.

Achso übrgigens wegen dem Spiegel (Titelbild): durch das „Loch“ strömt die Luft direkt ins Cockpit – so verzichtet McLaren auf ein kleines zu öffnendes Fenster, das anscheinend mehr Luftwiderstand kosten würde.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 29 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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